

Bis zu 600 Menschen leben in der vom Kreisverband betriebenen Folgeunterkunft in Neugraben-Fischbek.
Hier wohnen befristet überwiegend Familien in jeweils einem eigenen Bereich, bis sie eine eigene Bleibe gefunden haben. Die Einrichtung besteht aus 25 Wohnhäusern mit diversen Einheiten sowie drei Verwaltungs- und Gemeinschaftshäusern. Das Gelände bietet viel Grünfläche und Aufenthaltsmöglichkeiten im Freien. Ein Spielplatz auf dem Gelände wird von den Kindern regelmäßig und gerne genutzt. Die Bewohner können Beratungs- und Freizeit-Angebote wahrnehmen, die von DRK-Mitarbeitenden sowie ehrenamtlichen Initiativen vor Ort angeboten werden.

In Harburg-Neuland können in der ehemaligen FEGRO-Halle an der Schlachthofstraße bis zu 650 Menschen eine Notunterkunft in Anspruch nehmen.
Das DRK-Team vor Ort kümmert sich um die Versorgung und Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohnern. Nicht schulpflichtigen Kindern wird eine tägliche Betreuung angeboten. Darüber hinaus konnte das DRK zivilgesellschaftliche Organisationen für ein Engagement vor Ort gewinnen. So können für verschiedene Zielgruppen Angebote wie zum Beispiel ein Deutschkurs oder freies Spiel angeboten werden. Darüber hinaus werden Bewohner und Bewohnerinnen als freiwillige Unterstützer in überschaubare Aufgaben der Unterkunft eingebunden – dieser gemeindebasierte Ansatz schafft Struktur, überträgt Verantwortung und stärkt das Gefühl der Selbstwirksamkeit der Menschen.

Eichenhöhe: Eine Unterkunft speziell für kranke, verletzte und pflegebedürftige Geflüchtete
Bereits seit März 2022 existiert in Harburg-Eißendorf eine Einrichtung für neu ankommende Geflüchtete. Die Unterkunft ist in einem Teilbereich des Gebäudes des Seniorenheims Eichenhöhe des DRK Landesverbands Hamburg untergebracht. Zunächst für afghanische Ortskräfte vorgesehen, wurde sie mit Beginn des Ukrainekrieges für Geflüchtete aus der Ukraine genutzt. Inzwischen sind dort bis zu 100 Asylbewerber aus unterschiedlichen Ländern untergebracht. Die Einrichtung umfasst 17 Zweibett-, 16 Vierbett- und zwei Quarantänezimmern. Die Erstaufnahme ist speziell für kranke, verletzte und pflegebedürftige Geflüchtete vorgesehen. Das DRK-Team berät Geflüchtete und ihre Familien, hilft bei Behördengängen und im Alltag, etwa bei der Anmeldung im Bezirk, bei der Schulsuche, der Vermittlung von Fachärzten sowie bei Terminabsprachen.

Folgeunterkunft am Schwarzenberg in Hamburg-Heimfeld für bis zu 512 Menschen
Hier wohnen befristet überwiegend Familien in jeweils einem eigenen Bereich, bis sie eine eigene Bleibe gefunden haben. Die Einrichtung besteht aus 256 Wohncontainern sowie einigen Verwaltungs- und Gemeinschaftshäusern. Angeboten werden etwa eine halboffene Kinderbetreuung, zudem wurden ein kleines Fußballfeld und ein Spielplatz angelegt. Vor Ort können die Bewohnenden Beratungs- und Freizeit-Angebote wahrnehmen, die von DRK-Mitarbeitenden, Kooperationspartnern sowie ehrenamtlichen Initiativen angeboten werden.