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„Ein ganz wichtiger Partner in dieser Stadt"

Kriseninterventionsteam (KIT) des DRK feiert 25-jähriges Jubiläum

Die Zahlen sind eindrucksvoll: Rund 17.000 Menschen hat das KIT in den vergangenen 25 Jahren betreut. Dazu gehören Einsätze nach tödlichen Badeunfällen oder Tötungsdelikten genauso wie das Elbehochwasser 2013. Im vergangenen Jahr waren auch 17 Teammitglieder nach der Flutkatastrophe im Ahrtal im Einsatz, um traumatisierte Betroffene zu unterstützen.
„In diesem Jahr hatten wir bereits 421 Alarmierungen und werden bis Jahresende einen neuen Höchststand erreichen. Allein im August gab es bis zu acht Alarmierungen innerhalb von 30 Stunden“, so Teamleiter Malte Stüben.

Die Arbeit des KIT würdige Innensenator Andy Grote: „Dieser Einsatz ist ein starkes Zeichen der Mitmenschlichkeit und Solidarität. Meine Hochachtung dafür, dass Sie Menschen in ihren schwersten Stunden so einfühlsam und verlässlich unterstützen. Das KIT ist ein ganz wichtiger Partner in dieser Stadt: Durch die qualifizierte Herangehensweise sind die Helferinnen und Helfer ein unverzichtbarer Bestandteil der Notfallversorgung und des Katastrophenschutzes in Hamburg.“

Alarmiert wird das Team durch die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdiensten, Polizei oder durch das Institut für Rechtsmedizin. Mirko Streiber, Polizeivizepräsident Hamburg, betonte in seiner Rede im Rathaus die gute Zusammenarbeit: „Auch wenn die Arbeit des KIT für die Öffentlichkeit meist unter dem Radar läuft: Das Team leistet einen herausragenden Job und ist in Hamburg nicht mehr wegzudenken.“

Info:
Ehrenamtlich, unentgeltlich und an 365 Tagen im Jahr ist das KIT im Dienst. Zum 55-köpfigen Team gehören 15 Nachwuchskräfte, die ihre theoretische Qualifizierung erst im April abgeschlossen haben.
Wer das KIT mit einer Spende - bspw. für Fortbildung und Ausrüstung - unterstützen will:
Spendenkonto DRK Harburg
IBAN: DE09 2005 0550 1262 1133 33
BIC: HASPDEHHXXX
Hamburger Sparkasse
Stichwort: KIT
Bildunterschrift: Das Kriseninterventionsteam des DRK Harburg beim Empfang im Rathaus: DRK-Vorstand Harald Halpick (v. l.) Innensenator Andy Grote, Polizeivizepräsident Mirko Streiber, DRK-Vorstand Karin Bischoff, DRK-Präsident Lothar Bergmann
Credit: Katrin Oemig, DRK

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