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DRK-Präsidium votiert für neue Doppelspitze

Foto: Führen das Harburger Rote Kreuz gemeinsam: Karin Bischoff und Harald Halpick

„Wir sind froh, dass unser Verband in seiner Führungsriege so stark aufgestellt ist, dass wir sehr kurzfristig eine neue, sehr kompetente und gut eingespielte Leitung gefunden haben“, erklärte Lothar Bergmann, ehrenamtlicher Präsident des DRK Hamburg-Harburg. Nach der Präsidiumssitzung am Dienstag (2. Februar) werden nun umgehend alle nötigen formalen Schritte eingeleitet, um das Führungsduo dauerhaft zu verankern.
Die Neufindung war nötig geworden, nachdem das Präsidium den bisherigen Vorstand Harald Krüger am Montag (1. Februar) von seinen Aufgaben entbunden hatte. Diese Entscheidung war mit Blick auf einen bevorstehenden, länger andauernden Klinikaufenthalt Krügers getroffen worden. Der 63-Jährige hatte 35 Jahre lang den Kreisverband geleitet, der in dieser Zeit zu einem der größten DRK-Verbände bundesweit wurde. Das DRK Hamburg-Harburg ist mit mehr als 1.000 hauptamtlich Mitarbeitenden sowie mehr als 350 ehrenamtlich Unterstützenden in rund 60 sozialen Einrichtungen und Projekten einer der aktivsten Wohlfahrtsverbände und größten Arbeitgeber im Süderelberaum.
Karin Bischoff (53) ist bereits seit 1996 als stellvertretender Vorstand beim Harburger Roten Kreuz tätig. Die Diplom-Ökonomin verantwortet unter anderem den Bereich Interne Dienste und ist Geschäftsführerin der Tochtergesellschaft RK Service mit rund 120 Mitarbeitenden. Harald Halpick (53) kam im Jahr 2018 zum Harburger Roten Kreuz, 2019 übernahm er die Geschäftsführung der Sozialstation und die Leitung der Angebote für Senioren. In diesem Bereich arbeiten insgesamt 170 DRK-Beschäftigte. Vorher hatte Halpick bei einer anderen Hilfsorganisation Leitungspositionen auf verschiedenen Ebenen inne.
DRK-Präsident Lothar Bergmann: „Dass eine weibliche und eine männliche Führungskraft gleichberechtigt im Vorstand zusammenarbeiten, ist nicht nur für den DRK-Kreisverband Hamburg-Harburg ein erfreuliches Novum. Wir wünschen dem Duo Karin Bischoff und Harald Halpick gutes Gelingen bei dieser verantwortungsvollen Aufgabe.“

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