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DRK-Flüchtlingsunterkunft Flagentwiet geschlossen

Abschiedsfest für Ehrenamtliche und Mitarbeiter

Foto: Zahlreiche Helfer kamen auf Einladung des DRK noch einmal in der jetzt geschlossenen Erstaufnahme Flagentwiet zusammen.

Harald Krüger, Vorstand DRK-Kreisverband Hamburg-Harburg e.V., bedankte sich bei den Helfern. „Sie haben es möglich gemacht, dass wir Menschen, die aus Syrien, Afghanistan, Eritrea oder anderen Kriegs- und Krisenländern zu uns kamen, zunächst mit dem Nötigsten versorgen und ihnen schon bald darauf weitere Hilfen anbieten konnten, zum Beispiel Sprachunterricht oder Unterstützung der Frauen und Familien mit Kindern“, so der DRK-Vorstand. Einrichtungsleiter Oliver Thiel bedankte sich ebenfalls bei den Ehrenamtlichen, bei seinem Mitarbeiter-Team und sowie bei der Firma „Le Royal Catering und Events“ für die Spende des Buffets beim Abschiedsfest.
Mit 210 Bewohnern war die Erstaufnahme Flagentwiet am 11. Dezember 2015 in Betrieb gegangen. Innerhalb weniger Wochen wurde die Zahl der Betten auf mehr als 700 aufgestockt. Der Höchststand mit 802 Bewohnern wurde am 25. Februar 2016 erreicht. Bis zum Herbst des Jahres verringerte sich die Kapazität auf 500, im Folgejahr auf durchschnittlich 450. Ende April 2018 startete die dreiwöchige Räumungsphase mit 365 Bewohnern, nun erfolgt der Rückbau der Einrichtung bis voraussichtlich Anfang Juni.
Betreiber war das Harburger Rote Kreuz, das als größter DRK-Kreisverband in Hamburg zeitweilig sechs Erstaufnahmen im gesamten Stadtgebiet unterhielt. Die Koordination der Ehrenamtlichen übernahm das DRK Eimsbüttel. In Kürze wird das DRK Harburg mit der Erstaufnahme in der Vogt-Kölln-Straße in Stellingen seine letzte Einrichtung dieser Art schließen. In der Flüchtlings- und Migrationshilfe bleibt der Kreisverband weiter aktiv, unter anderem als Betreiber einer Folgeunterkunft in Neugraben-Fischbek und diversen Projekten, beispielsweise dem kürzlich eröffneten Willkommensbüro Süderelbe.

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