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Der Not begegnen

CDU-Fraktionschef André Trepoll zu Besuch im "Harburg-Huus"

Bei einem Rundgang machte er sich ein Bild von der Arbeit und der Atmosphäre in dem vor einem Jahr eröffneten Haus am Außenmühlenweg.
Neben Fragen zu den obdachlosen Gästen und zu den alltäglichen Abläufen ging es für André Trepoll beim Termin mit Thorben Goebel-Hansen, Leiter der Unterkunft, und DRK-Vorstand Harald Krüger auch um die laufenden Kosten. „Wir finanzieren uns nur über Spenden und erhalten von der Stadt keinen Cent Förderung“, so Harald Krüger.
Insgesamt gehören 15 Mitarbeiter sowie 18 Ehrenamtliche zum Team. Das "Harburg-Huus" bietet Platz für 15 Übernachtungsgäste, die auch ihre Hunde mitbringen dürfen. Zugleich ist es eine Tagesaufenthaltsstätte mit Sozialberatung, Hygiene-Angeboten und einer Essensausgabe morgens und abends.
Bei allem steht der persönliche Kontakt zu den Gästen im Mittelpunkt. „Unser Pluspunkt ist, dass wir der Not individuell begegnen können und direkt etwas über die Schicksale unserer Gäste erfahren. Dann ist es einfacher, gemeinsam mit ihnen konkrete Hilfen umzusetzen“, schildert Thorben Goebel-Hansen.
Dieses Konzept funktioniert: Das Haus ist vom ersten Tag an komplett belegt, die Plätze werden nach Dringlichkeit vergeben. Im Laufe eines Jahres ist es dem Team gelungen, 80 Mal privaten Wohnraum für obdachlose Männer und Frauen zu finden. Hinzu kommt die Vermittlung in öffentliche Unterbringung (70 Mal). Für sechs Gäste mit Wohnsitzen im Ausland wurde die Rückreise ins Heimatland organisiert. „Eine enorme Leistung“, so Trepoll.

Bildunterschrift:
Unterkunftsleiter Thorben Goebel-Hansen (l.) und DRK-Vorstand Harald Krüger (r.) mit CDU-Fraktionschef André Trepoll am "Harburg-Huus"

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