Meldungen Details

Bombenfund in Heimfeld: DRK mit vielen Helfern im Einsatz

Foto: Die DRK-Helferinnen Melanie Poerschke (li.) und Melanie Häcker unterstützen während der Evakuierung in der Notunterkunft in der Triftstaße.

Am Nachmittag begann die Evakuierung der Anwohnerinnen und Anwohner rund um den Fundort der Weltkriegsbombe. In zwei Schulen (Ehestorfer Weg und Triftstraße) richtet das Harburger Rote Kreuz Notunterkünfte für rund 1.000 Personen ein. Ehrenamtliche Helfer und hauptamtliche Pflegekräfte übernehmen die Betreuung. Das DRK sorgt auch für eine Versorgung mit Wasser und einen Imbiss.
Im Einsatz sind sowohl ehrenamtliche Kräfte der Bereitschaft als auch hauptamtlich Beschäftigte. DRK-Vorstand Harald Krüger: „Eine für heute geplante Sitzung unseres Präsidiums haben wir kurzfristig abgesagt, mehrere Präsidiumsmitglieder unterstützen aktiv unsere Helferinnen und Helfer vor Ort.“ Am späten Nachmittag rechnete der DRK-Chef mit einem Einsatz bis in den späten Abend: „Bis der Blindgänger entschärft ist und alle Menschen wieder zurück in ihre Wohnungen können, wird es wohl noch eine ganze Weile dauern. Unser herzlicher Dank geht an alle unsere Helferinnen und Helfer und Einsatzkräfte, die hier hervorragende Arbeit leisten. Gemeinsam schaffen wir es immer wieder, auch schwierige Situationen wie diese gut zu bewältigen.“
Gegen Mitternacht war der Blindgänger schließlich entschärft und die Menschen konnten die Notunterkünfte nach und nach verlassen. Auch dabei konnten sie auf die Unterstützung durch Rotkreuz-Helfer zählen.

Zurück

Navigation überspringen