Weitere Themen am Donnerstagvormittag waren die aktuellen Herausforderungen des DRK als Hilfsorganisation in Krisenzeiten, die Nachhaltigkeit gemeinnütziger Projekte sowie die Herausforderungen angesichts bürokratischer Prozesse.
Der DRK-Kreisverband Hamburg-Harburg gehört zu den großen Hamburger Arbeitgebern. Rund 1.400 Mitarbeiter sind hier fest beschäftigt. Dazu kommen über 400 ehrenamtlich Tätige, ohne die die vielen öffentlichen und sozialen Aufgaben einer Hilfsorganisation nicht zu bewältigen wären. Die Ehrenamtler setzen sich in ganz Hamburg ein – sei es im Kriseninterventionsteam, im Katastrophenschutz oder bei Sanitätsdiensten auf größeren Veranstaltungen. Aber auch in der Wasserwacht auf der Elbe oder in sozialen Projekten des DRK.
Das Harburger DRK unterhält zudem 16 Kitas, diverse ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen, ein Hospiz, interdisziplinäre Therapiepraxen und Hamburgs größten Rettungsdienst (nach der Feuerwehr). Das jüngste Projekt ist der Inklusionsbetrieb “Kreuz & quer”, ein Secondhand-Kaufhaus mit Café, in dem Menschen mit und ohne Behinderung langfristig zusammenarbeiten.
Leonhard zeigte sich sehr interessiert an der Entwicklung des Kreisverbandes, betonte im Gespräch seine Bedeutung für Hamburg: „Hilfsorganisationen, gerade große Verbände wie der DRK Kreisverband Hamburg-Harburg, sind enorm wichtig, damit es in Hamburg läuft.“
Vorstand Halpick unterstrich die Bedeutung des engen Dialogs, der auch in Zukunft fortgeführt werden soll: „Unser gemeinsames Ziel ist es, den Kreisverband Hamburg-Harburg zukunftsorientiert weiterzuentwickeln, um die sozialen Angebote langfristig zu sichern und weiter auszubauen. Dafür arbeiten wir mit unseren haupt- und ehrenamtlichen Kräften 365 Tage im Jahr - für alle Hamburgerinnen und Hamburger.“
