Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) in Harburg unterhält viele helfende Projekte und Einrichtungen im Bezirk. Das jüngste davon, „Wohnen bleiben im Quartier“, ist in Neuwiedenthal angesiedelt. Gestartet im Mai.
Bisher alleinig untergebracht im dortigen DRK-Stadtteiltreff bezog das Team um Leiterin Katharina Kellermeier erst diese Woche zusätzliche, frisch renovierte Räume nur wenige Meter entfernt - und ebenfalls in der Rehrstieg Galleria. So stehen nun Beratungsräume mit mehr Privatsphäre sowie ein weiterer Begegnungsraum zur Verfügung.
Und während es noch nach frischer Farbe roch, saßen schon die ersten Gäste aus Politik und Verwaltung im großen Raum und lauschten den Präsentationen, die die bisherigen Erfahrungen, Kennzahlen und weiteren Aufgaben skizzierten, die erreicht wurden und noch angepeilt werden.
Unter den Besuchern auch Staatsrat Angerer aus der Sozialbehörde. Er zeigte sich beeindruckt vom Tempo und der Energie, mit denen das Team „Wohnen bleiben im Quartier“ aufgebaut hat und weiter vorantreibt.
Bei dem Projekt stehen ältere Anwohnerinnen und Anwohner von Neuwiedenthal im Mittelpunkt der Arbeit, denen ermöglicht werden soll, länger und sorgenfrei in ihren eigenen vier Wänden wohnen bleiben zu können, statt in ein Seniorenwohnheim zu ziehen. Mittels Beratungen, Nachbarschaftshilfe, professioneller Unterstützung, etwa durch Pflegekräfte und den DRK-Hausnotruf sowie mittels gesellschaftlicher Teilhabe und Einbindung in Veranstaltungen und Aktivitäten lässt das DRK-Team diesen Wunsch wahr werden.
Gefördert wird das Projekt in Neuwiedenthal sowie sechs weitere Projekte im Hamburger Stadtgebiet durch die Pflegekassen des Bundes, die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen sowie durch die Sozialbehörde.
Staatsrat Angerer und die anderen Gäste zeigten sich am Ende überzeugt, dass das Geld hier gut investiert ist: „Die Projekte werden wissenschaftlich begleitet und nach den drei Jahren Erstlaufzeit ausgewertet. Darauf basierend werden wir gemeinsam entscheiden, wie es weitergeht. Bei dem, was ich hier heute an Positivem gesehen habe, und das in diesem frühen Stadium, glaube ich aber, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, zeigte sich Angerer optimistisch.
Dem schloss sich auch Harburgs DRK-Vorstand Harald Halpick an: „Wir haben für dieses Projekt ein großartiges Team aus unterschiedlichen Berufen, etwa Pflege, Sozialarbeit und Bildung zusammenstellen können. So können sich die älteren Menschen hier im Quartier sicher sein, dass wir sie nicht allein lassen, wenn sie in ihrer angestammten Wohnung bleiben möchten.“
Wer sich für das Projekt interessiert, sei es, um sich ehrenamtlich zu engagieren oder selbst darüber nachdenkt, möglichst lange in der eigenen Wohnung zu bleiben, findet im DRK-Stadtteiltreff in der Rehrstieg Galleria die richtigen Ansprechpartnerinnen. Auch eine Übersicht über alle anstehenden Veranstaltungen findet man hier.
Alternativ telefonisch unter 0151 1408 5258 oder auf hier auf der Homepage
