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Für den Umbau des neuen Harburg-Huus braucht es Spenden

DRK Hamburg-Harburg 2026
Spendenbeauftragte Viktoria Ehlers (li.) und Harburg-Huus-Leiterin Julia Mahlert mit den Puzzle-Teilen vor der Baustelle.

Der nächste Winter kommt bestimmt. Und damit rechtzeitig zur kalten Jahreszeit mehr obdach- und wohnungslosen Menschen samt ihren Hunden in Harburg eine sichere Anlaufstelle zur Verfügung gestellt werden kann, baut das DRK derzeit die neuen Räumlichkeiten des Harburg-Huus um. Aber: um den Umbau voranzutreiben, braucht es Spenden.

Denn der lange geplante Abriss rückt näher. Und das Harburg-Huus ist ständig voll. Sogar jetzt, zum Sommeranfang. Und der Rückblick zeigt: Allein im letzten Winter starben 24 Menschen auf Hamburgs Straßen, meist unterkühlt oder krank. Immer ohne Obdach. Ohne Schutz. Es braucht Hilfe.

Das DRK Hamburg-Harburg als Träger des Harburg-Huus hat schon lange beschlossen, mehr zu tun. Das Harburg-Huus zu vergrößern. Das passiert jetzt. Nach jahrelanger Suche nach einem geeigneten Standort in zentraler Lage in Harburg laufen inzwischen die Umbauarbeiten an den neuen Räumen. Doch noch ist die neue Unterkunft am Martin-Leuschel-Ring nicht bezugsfertig. Noch ist Einiges zu tun. Und die kalte Jahreszeit kommt. Garantiert.

„Die ersten Jahre war das Harburg-Huus eine rein spendenfinanzierte Institution. Inzwischen finanzieren Sozialbehörde und das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) einen großen Teil dieses erfolgreichen Modellprojekts“, erklärt DRK-Bereichsleiter Nicolai Panke.

„Aber einen Teil müssen wir weiterhin aus Spenden finanzieren. Die Stadt kann nicht alles bezahlen. Und gerade jetzt mit dem Umbau helfen uns Spenden immens“, fügt Panke hinzu. Denn die Pläne des Harburger DRK für die Obdachlosenhilfe gehen über das Harburg-Huus hinaus. „Es ist nicht akzeptabel, wenn im kommenden Winter wieder Menschen sterben müssen. Das wollen wir unbedingt verhindern“, sagt Panke.

Ein erster Schritt sind die neuen Räume des Harburg-Huus. „Gerade im Winter mussten wir immer wieder Mensch, die um Hilfe gebeten haben, abweisen. Das wollen wir mit dem neuen Harburg-Huus ändern“, erläutert Julia Malert die Pläne. Sie leitet das Harburg-Huus. Kennt die Gäste, und weiß, wie es sich anfühlt, im Winter Menschen wegschicken zu müssen. Als es besonders kalt war, verlängerten sie und ihr Team die Öffnungszeiten des Tagesaufenthalt. Blieben bis spät in die Nacht, machten früher wieder auf. „Jetzt hoffen wir, dass wir zum Winter im neuen Huus sein können. Dort haben wir 24 statt der bisherigen zwölf Schlafplätze. Wie bisher in Viererzimmern. Auch unser Tagesaufenthalt wird doppelt so groß. 60 Menschen haben dann tagsüber einen Aufenthaltsplatz bei uns“, sehnt sich die Leiterin. 

Aber bauen ist teuer, weiß auch Viktoria Ehlers, beim DRK in Harburg zuständig für Spendengelder. „Wir bauen Stück für Stück, Raum für Raum um. Am Ende soll sich dann alles wie ein Puzzle zusammenfügen“, erläutert sie die aktuelle Situation. Dahs brachte Sie auf die Idee der Puzzle-Spenden. „Ab einer Spende von 250 Euro erhalten Unterstützerinnen und Unterstützer ein persönliches, holzgefertigtes Puzzleteil. Bei der Eröffnungsfeier wird dann aus allen Teilen das große Puzzle und damit symbolisch das neue Harburg-Huus vollendet“, erklärt sie die Idee dahinter. 

Und das Harburg-Huus ist viel mehr als eine Obdachlosenunterkunft. Hier finden obdach- und wohnungslose Menschen nebst ihren Hunden (einmalig im Hamburger Süden) Aufenthalts- und Schlafmöglichkeiten nebst Mahlzeiten und Sanitär- und Waschgelegenheiten. Zudem sind Sozialarbeiter als Ansprechpartner vor Ort. Wer Schlafräume in Anspruch nimmt ist verpflichtet, an individuellen Sozialberatungen im Huus teilzunehmen. Denn das Ziel des Huus-Teams ist es, die Gäste letztendlich wieder in eigene Wohnungen und möglichst auch in Arbeit zu vermitteln. Gelungen ist das schon oft. Und so soll es weitergehen.  

Wer das Harburg-Huus unterstürzen möchte erhält weitere Informationen und kann direkt Spenden auf www.harburg-huus.de/direkt-spenden.

Ansprechpartnerin beim DRK ist Viktoria Ehlers, v.ehlers(at)drk-harburg(dot)hamburg