Harburg-Süd, Neuwiedenthal und Neugraben-Fischbek
In Hamburg-Harburg haben 24 Teilnehmende, darunter 23 Frauen und ein Mann, ihre Qualifizierung zu Stadtteileltern erfolgreich abgeschlossen. Den Abschluss feierten die Absolventen bei einer Zertifikatsfeier nahe dem Kiekeberg-Freilichtmuseum bei einem gemeinsamen Frühstück.
Die Gruppe setzt sich aus 14 Teilnehmenden aus Harburg-Süd, sechs aus Neuwiedenthal und vier aus Neugraben-Fischbek zusammen. Drei neuen Stadtteileltern konnten aus anderen Projekten übernommen.
Die Qualifizierung zu Ehrenamtlichen an den Stadtteileltern-Standorten spiegelt die immense Vielfalt im Bezirk Harburg wider: Die Teilnehmenden kommen aus elf Ländern, darunter Syrien, Irak, Türkei, Eritrea, Ukraine, Armenien, Afghanistan, Iran, Sri Lanka, Nigeria und Bulgarien. In 18 Sprachen können Sie zukünftig Rat und Orientierung an neu angekommene Familien vermitteln, etwa in Arabisch, Kurdisch, Türkisch, Ukrainisch, Russisch, Tigrinya, Armenisch, Bulgarisch, Englisch, Farsi, Dari, Tamil, Sinhala, Bengali, Hausa, Aramäisch, Paschto und Urdu. So sollte kein Zugezogener und keine Zugezogene allein mit seinen oder ihren Fragen bleiben.
„Es war eine sehr wertvolle Zeit“, fasst etwa Daria Kozhushko am Rande der Feier die Qualifizierung zusammen. Insgesamt beteiligten sich die Teilnehmenden aktiv am Unterricht, brachten eigene Erfahrungen ein und zeigten großes Interesse an den Themen der Schulung, berichtet auch Jan Gefe, einer der Projektleiter vom DRK in Hamburg-Harburg.
Ab Juni starten die neuen Stadtteileltern in ihre helfende Tätigkeit in Sinstorf, Rönneburg, Wilstorf, Langenbek, Neuwiedenthal und Neugraben-Fischbek.
Informationen und Ansprechpartner finden Interessierte hier
